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Titel der Hockenheimer Woche KW 03 vom 18.1.17 / Neujahrsempfang der Stadtverwaltung
Hockenheimer Woche - 23. März 2016
Hockenheimer Woche - 14. Oktober 2015 - Teil 1
Hockenheimer Woche - 14. Oktober 2015 - Teil 2
Hockenheimer Woche - 14. Oktober 2015 - Teil 3
BAZ - 14. Oktober 2015

Erste Reise mit dem Freundeskreis Hockenheim-Hohenstein-Ernstthal in die Partnerstadt

 

Mit dem Reisetermin über Ostern gab es einige Absagen, trotzdem konnte Reiseleiter Peter Busch vierzig Gäste am Karfreitag im Bus begrüßen. Mit Informationen über den Reiseverlauf, und einer Verpflegungspause wurde die doch lange Strecke nach Sachsen ganz kurzweilig gestaltet.

In Hohenstein-Ernstthal wurde beim Verlassen des Busses der Temperatur- unterschied zwischen der Kurpfalz und dem Vorerzgebirge sofort spürbar. Warme Kleidung war dann an allen Tagen sehr wichtig.

Nach der Zimmerverteilung im Hotel „Drei Schwanen“ am Altmarkt der Partnerstadt, wurden die Reisefreunde von Frau Angelika Laube vor dem Rathaus zu einer Stadtrundfahrt eingeladen. Den Abschluss der Tour bildete eine Fahrt auf dem „Alten Sachsenring“ und eine Besichtigung

der aktuellen Rennstrecke.

Am Abend hatte die Stadtverwaltung zusammen mit dem Gewerbeverein und dem Fremdenverkehrsverband zu einem gemeinsamen Essen verbunden mit einem Gedankenaustausch eingeladen. Oberbürgermeister Erich Homilius sprach bei seiner Begrüßung seinen Dank aus für die Gründung des Freundeskreises Hockenheim-Hohenstein-Ernstthal, mit der Erwartung, das die Verbindung auch auf privater Basis ausgebaut werden kann. Informationen über den derzeitigen Stand in Hohenstein-Ernstthal, mit dem leider nicht gebremsten Rückgang der Einwohnerzahl, den neuen Problemen bei der nun gesicherten Durchführung der Motorrad-WM im Juli, schlossen sich an.

Nach der Übergabe kleiner Gastgeschenke , wurde in gemütlicher Runde noch eifrig diskutiert. Am Samstag war der Besuch der beiden Museen Textil und Rennsport, sowie Karl-May geplant. Im Textil-Museum war die Vorführung so vielfältig und interessant, so dass die Zeit fast nicht gereicht hat. Textilindustrie war ja nach dem Bergbau die tragende Wirtschaft in der Umgebung von Hohenstein-Ernstthal. Von den damals herrschenden Bedingungen und der Lautstärke der älteren Webmaschinen waren die Hockenheimer Besucher aufs Höchste erstaunt.

Das Karl-May-Museum war einigen Reisenden schon bekannt, und doch war noch Neues zu entdecken, im Jahr des einhundertsten Todestages des Schriftstellers.

Mit der Fahrt nach Chemnitz, und der Einkehr in die älteste Gaststätte „Kellerhaus“, am Schlossberg (ohne Schloss) der sächsichen Industriestadt, fand der Tag seine Fortsetzung. Von einem örtlichen Reiseführer wurde nach dem Mittagessen die Stadt der „Moderne“ den Reisefreunden bei der Tour Quer durch die Stadt näher erläutert. Der Vergleich mit der Industriestadt Mannheim wurde an vielen Stellen sichtbar. Zwei Stunden standen anschließen zur freien Verfügung, um das Zentrum um das Rathaus und den Rosenhof zu Fuß kennenzulernen. Ehemalige Chemnitzer nutzten die Möglichkeit Erinnerungen aufzufrischen.

Der Abend wurde nach den persönlichen Wünschen der einzelnen Gruppen gestaltet. Ostersonntag waren die Koffer schnell im Bus verstaut, und das nächste Ziel, Lichtenstein in Sachsen nur wenige Kilometer von der Partnerstadt entfernt angefahren. Im ehemaligen Schloss befindet sich

eine weltweit einmalige Holzkunstausstellung, das Daetz-Centrum. Exponate aus allen Kontinenten begeisterten die Betrachter, und die zur Verfügung stehende Zeit war leider knapp bemessen.

In Zwickau , waren im Brauhaus hinter dem Dom, für die Mittagsrast Plätze reserviert. Bier aus der Hausbrauerrei und Hausmannskost waren nach dem Geschmack der Reisefreunde. Ein Rundgang durch die wunderschön restaurierte Altstadt mit dem Geburtshaus von Robert Schumann bildete

den Abschluss vor der Heimfahrt .

Nur durch eine größere Imbisspause unterbrochen, erreichten die Mitglieder und Gäste des Freundeskreises Hockenheim-Hohenstein-Ernstthal am Abend Hockenheim. Von allen Mitreisenden wurde zum Ausdruck gebracht, auch in Zukunft, bei privaten Fahrten, oder wieder mit dem Freundeskreis , die Partnerstadt und ihre sehenswerte Umgebung noch intensiver kennenzulernen. Zentral gelegen, mit zwei Autobahnanbindungen, wie Hockenheim, sind Leipzig, Dresden, Oberwiesental mit dem Fichtelberg in einer Stundezu erreichen.Beim Hockenheimer Mai, wird sich der Freundeskreis Hockenheim-Hohenstein-Ernstthal,am Stand der Partnerstadt präsentieren.

 

 

 

GENERALVERSAMMLUNG DES FREUNDESKREISES HOCKENHEIM-HOHENSTEIN-ERNSTTHAL

 

Zur ersten Generalversammlung des Freundeskreises am 29. März 2012 im Restaurant “Et cetera“ konnte Vorsitzender Peter Busch seinen Jahresbericht mit vielen Höhepunkten abgeben. Am 16. Mai 2011 -so der Vorsitzende- fand die Gründungsversammlung im kleinen Saal der Stadthalle statt. 45 Personen sowie Gäste aus der Partnerstadt waren zu diesem Ereignis gekommen. Bereits 35 Personen hatten sich als Mitglied eingetragen. Somit konnte die Gründung mit den ersten Wahlen zur Vorstandschaft vollzogen werden. Bis zur Anerkennung als eingetragener Verein verging allerdings noch geraume Zeit. Per Post vom Amtsgericht Schwetzingen mit Datum 10.11.2011 wurde dann der Eintrag im Amtsregister zum 17.11.2011 mitgeteilt. In der Folge wurden in drei Vorstandssitzungen verschiedene Aktivitäten geplant und auch durchgeführt. Wolfgang Hallmann -selbst Autor- wurde für einen Vortrag über Schriftsteller und Autoren aus der Partnerstadt gewonnen. Beim Hockenheimer Advent -so der Vorsitzende Busch- konnten wir die Hohenstein-Ernstthaler Gäste am Verkaufsstand und auch nach Feierabend betreuen. Besonderer Dank ging an Familie Michel, die privat zum Abendessen eingeladen hatten. Mit den anderen Freundeskreisen Hockenheims präsentierten wir uns, so Busch, zum Neujahrsempfang in der Stadthalle. Eine Dreitagesreise vom 6. 4. bis 8.4. bietet für Mitglieder und Gäste die Möglichkeit Hohenstein-Ernstthal und seine nähere Umgebung kennenzulernen. In Zukunft möchte der Freundeskreis Informationen über das reichhaltige Veranstaltungsprogramm und die Sehenswürdigkeiten der Partnerstadt in Sachsen der Hockenheimer Bevölkerung bekanntgeben, um so das Interesse auch an privaten Reisen zu wecken. Mit Sport- und Kulturvereinen sowie Schulen sollte es ebenfalls zu neuen Kontakten kommen. Ein Jahresplan für 2012 konnte noch nicht ausgearbeitet werden, da viele Termine nur mit einem großen Vorlauf planbar sind und diese Zeit bislang nicht zur Verfügung stand. Bereits bekannte Termine konnte P. Busch dann doch noch bekanntgeben. Diese sind nachfolgend aufgeführt: Am 5. Mai 2012 findet das Batzendorfer Gartenfest ( Motto Karl-May im Erzgebirge ) statt, am 6. Mai 2012 das Konzert des Jugendblas-Orchesters Hohenstein-Ernstthal, am 2. Juni 2012 das Feuerwehr- und Brunnenfest. Vom 9. bis 10. Juni 2012 sind das ADAC Automobil-Weekend, vom 29. Juni bis 1. Juli die Feierlichkeiten zum Jubiläum 100 Jahre Pfaffenbergturnhalle und als weiterer Höhepunkt vom 6. – 8. Juli der Motorrad Grand Prix geplant. Es folgen vom 21. Bis 22. Juli das 7. Internationale Swingfestival, am 8. bis 12. August das große Volksfest ( Bergfest ) „Im Zauberreich Karl Mays“, vom 28. bis 30. September der Hohensteiner Jahrmarkt und vom 15. bis 16. Dezember der Hohenstein-Ernstthaler Weihnachtsmarkt. Weitere Termine werden zu gegebener Zeit nachgereicht. Mit dem Dank an alle Vorstandsmitglieder und Anwesende für die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit bedankte sich Peter Busch und wünschte dem Freundeskreis Hockenheim-Hohensten-Ernstthal eine erfolgreiche Zukunft. In seinem nun folgenden Kassenbericht konnte Frank Köcher-Hohn eine positive Entwicklung aufzeigen. Dies war durch sparsames Wirtschaften und einige Spenden möglich. Die Kassenprüfer Michael Gelb und Karl-Heinz Träutlein attestierten eine einwandfreie und ordnungsgemäße Buchführung und beantragten nachfolgend die Entlastung. Diese erfolgte einstimmig. In der Folge wurde nochmals die Osterfreizeit, die mit 41 Teilnehmern voll ausgebucht ist, umrissen. Abgerundet wurde Die Generalversammlung mit 2 Filmen über Hohenstein-Ernstthal, in dem die mannigfaltigen Veranstaltungen in unserer Partnerstadt vorgestellt wurden. Theateraufführungen, Konzerte, Ballett, Kinderfeste, Feuerwehrfest, Ausstellungen ( u.a. Kleine Galerie, Kunst im Stadtgarten, sportliche Veranstaltungen sowie die großen Aktivitäten zu Karl May). Besonders zu erwähnen und zu würdigen sind die immensen Anstrengungen zur „Rettung“ des Grand Prix 2012 am Sachsenring, die letztlich zum Erfolg geführt haben. Zum guten Schluss stellte Norbert Kircher seine grandiosen Eindrücke einer Privatreise in unsere Partnerstadt als „Bilder aus Hohenstein-Ernstthal“ vor und weckte einmal mehr die Vorfreude auf die geplante Ostertour. Ende der offiziellen Versammlung war 20 Uhr 45.